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Wahlkampf-Blog

  • Freifahrt zum Wahllokal

    Der Fahrdienst Uber nutzt die Bundespräsidenten-Wahl für eine Werbeaktion für faule Wiener: In der Bundeshauptstadt kann man sich am Sonntag ab 06.45 Uhr gratis zum Wahllokal chauffieren lassen. Damit wolle man "einen Beitrag zur Förderung der Wahlbeteiligung und zur Stärkung des demokratischen Prozesses leisten", ließ der Fahrtenvermittler in einer Aussendung wissen.
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  • Wie die Kandidaten den Wahlsonntag verbringen

    Rudolf Hundstorfer geht um 9.30 Uhr in Wien-Mariahilf wählen. Danach verbringt er seine Zeit - inklusive Mittagessen - privat, ohne "besondere Programmpunkte". Gegen sechs bricht er in die Hofburg zur Wahlzentrale auf. Andreas Khol gibt am Vormittag in Hietzing seine Stimme ab. Den Wahltag verbringt er nach Angaben seiner Sprecherin dann im Kreis der Familie und mit Freunden, bevor er im Lauf des Nachmittags in die ÖVP-Zentrale kommt. Norbert Hofer wird am Wahltag bereits um 8.30 Uhr in seiner Heimatgemeinde Pinkafeld zur Urne schreiten. Danach steht der Kirchgang an. Anschließend plant er ein Mittagessen mit der Familie. Gegen 13.30 Uhr fährt Hofer dann nach Wien in sein Büro im Parlament. Alexander Van der Bellen wählt ebenfalls im 6. Bezirk, und sogar an der selben Adresse wie Hundstorfer im Amerling-Gymnasium - allerdings eineinhalb Stunden später, also um 11.00 Uhr. Nach einem Mittagessen mit seiner Ehefrau zieht er sich am Nachmittag mit seinem engsten Mitarbeiterstab zurück, um die ersten Ergebnisse abzuwarten. Wie die anderen Kandidaten begibt er sich dann in die Hofburg. Irmgard Griss fährt am Vormittag von Graz nach Wien, wo sie zu Mittag in ihrem Wahllokal in der Inneren Stadt ihre Stimme abgeben wird. Die Zeit bis zur ersten Hochrechnung, die Griss bei der Wahlparty in einem Lokal am Karlsplatz verfolgen will, verbringt Griss im Kreis ihrer Familie. Danach wird sie sich wie alle anderen Kandidaten in die Hofburg begeben. Richard Lugner hat vor, am Vormittag um 11.00 Uhr zu wählen. Sein Wahllokal ist die Volksschule in der Mannagettagasse in Döbling. Danach geht der Society-Löwe ins Restaurant Melrose in Grinzing. Ansonsten will Lugner den Tag ruhig angehen und ihn mit seiner Familie genießen. Ab halb fünf fiebert er in seinem Kino in der Lugner City der ersten Hochrechnung entgegen, bevor er sich um 17.30 Uhr auf den Weg in die Hofburg macht
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  • Das Wetter am Wahlsonntag

    Laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wird es am Sonntag kühl und windig. Vor allem im Gebiet von Vorarlberg über Nordtirol und weiten Teilen Salzburgs bis zum Bergland von Oberösterreich und Niederösterreich sowie in der Obersteiermark regnet es auch. Ausflüge werden also nicht allzu viele Wähler von den Urnen fernhalten.
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  • Telefonkette für Khol

    Bei den Facebook-Likes muss sich Andreas Khol anderen Kandidaten geschlagen geben, dafür will er nun mit einer etwas altmodischeren Kommunikationsmethode punkten. Die ÖVP ruft zu "Call4Khol" " auf: Anhänger sollen vier Freunde anrufen und sie von Khol überzeugen. Wer dazu auch noch das "lustigste Foto mit den meisten Likes" postet, habe mit seinen Freunden "die Chance, wenn Dr. Andreas Khol in die Hofburg kommt, persönlich von ihm zu einem Empfang eingeladen zu werden." Ob auch ein Treffen winkt, wenn Khol nicht Präsident wird, bleibt offen.
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  • Hundstorfer als Facebook-Profilbild?

    Der SPÖ-Kandidat hat auf seiner Facebook-Seite einen Aufruf gestartet: Er bittet seine Unterstützer, ein Bild zu teilen, das sein Konterfei und einen roten Pfeil zeigt. Letzterer ist dabei so platziert, dass er auf den jeweiligen Poster zeigt. Daneben steht: „Diese Person wählt am 24. April Rudolf Hundstorfer“. Im Begleittext wird zudem der Vorschlag gemacht, das Bild nicht nur zu teilen, sondern es gleich als eigenes Profilbild zu wählen.
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  • Umfrage: Junge wählen Van der Bellen

    Das Institut für Jugendkulturforschung hat 500 Jungwähler zwischen 16 und 29 Jahren befragt. Demnach wollen 42 Prozent, die sich bereits für einen Kandidaten entschieden haben, Alexander Van der Bellen ihre Stimme geben. Norbert Hofer kann rund 20 Prozent der Jungen überzeugen, Irmgard Griss zwölf, Rudolf Hundstorfer elf, Andreas Khol zehn und Richard Lugner vier Prozent. Pikant: Der bekannteste Kandidat ist bei den unter 30-Jährigen Lugner mit 64 Prozent. Nur 39 Prozent nannten bei der Frage, welche Kandidaten ihnen spontan einfallen, den Namen Hundstorfer. Van der Bellen kam hier auf 63 Prozent, Griss auf 46, Hofer auf 45 und Khol auf 43 Prozent.
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  • Regierungsspitze kritisiert Beeinflussung durch Umfragen

    Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) sehen die Umfragen zur Hofburg-Wahl kritisch. Mitterlehner ärgerte sich darüber, "wie mit Meinungsumfragen Politik gemacht wird". Faymann forderte die Wähler auf, mit Umfragen (zur Erinnerung: Die letzte Umfrage führte abermals der grüne Kandidat Alexander Van der Bellen an) kritisch umzugehen. Beide halten aber nichts von einem generellen Umfrageverbot.
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  • Lugner rappt zwischen Comic-Schweinchen und Alpen-Landschaft

    Präsidentschaftskandidat Richard Lugner hat einen neuen Wahlkampf-Song veröffentlicht. In dem Video zum Remix seines Liedes "Lugner for President" geht es techno-lastig zu. Während in dem Clip rote, schwarze, grüne und blaue Comic-Schweinchen über eine stilisierte Alpen-Landschaft hüpfen, schwenken leichtbekleidete junge Damen rot-weiß-rote Flaggen und bedienen den Synthesizer. Lugner selbst wirbt mit Reimen um die Wählergunst: "Besser wär's den Lugner wählen, auf den Mörtel könnt ihr zählen." Ein Wiedersehen ist in jedem Fall gesichert, verspricht der Baulöwe: "Wir sehen uns dann auf jeden Fall - nächstes Jahr am Opernball."
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  • Die neuesten Umfragen

    Zwei neue Umfragen geben drei Kandidaten Chancen, in die Stichwahl zu kommen: In einer "OGM"-Umfrage für den "Kurier" liegen Alexander Van der Bellen mit 25 und Norbert Hofer mit 24 Prozent Kopf an Kopf. Knapp dahinter folgt Irmgard Griss mit 22 Prozent. Die Kandidaten der Koalitionsparteien, Rudolf Hundstorfer (15 Prozent) und Andreas Khol (11 Prozent), haben laut "OGM" in den vergangenen Tagen weiter an Boden verloren. Richard Lugner werden 3 Prozent vorausgesagt.

    Auch eine "Gallup"-Umfrage für "Österreich" sieht Van der Bellen vorne (26 Prozent). Hofer folgt hier mit 24, Griss mit 20 Prozent. Hundstorfer kommt auf 16, Khol auf 11, Lugner auf 3 Prozent.
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  • Griss will halbes Gehalt spenden

    Irmgard Griss würde als Bundespräsidentin die Hälfte ihres Nettogehalts spenden, wie sie dem "Kurier" und der "Kleinen Zeitung" sagte. Das monatliche Gehalt des Bundespräsidenten beträgt aktuell 24.321,60 Euro brutto. Das Geld soll in einen noch zu schaffenden "Fonds für Mut und Verantwortung" fließen. Griss bezieht als ehemalige Höchstrichterin eine Bruttopension von 9000 Euro im Monat, laut den Medienberichten würde diese mit Amtsantritt ruhend gestellt.
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  • Neues Video: Van der Bellen und von Goisern

    Für das neue Video von Alexander Van der Bellen hat Musiker Hubert von Goisern sein Lied "Heast as nit" zur Verfügung gestellt. Unter dem Titel "Die Zeiten ändern sich" bittet der Grüne darin um die Stimmen der Wähler. Österreich stehe vor einer Richtungsentscheidung: "Und jetzt ist die Zeit gekommen, um uns für eine helle, hoffnungsfrohe Zukunft zu entscheiden". Detail am Rande: 2006 verwendete die FPÖ "Heast as nit" bei einer Parteiveranstaltung. Goisern forderte daraufhin in einem offenen Brief Parteichef Heinz-Christian Strache auf, das in Zukunft zu unterlassen, da er dessen "fremdenfeindlichen Ansichten nicht teile".
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  • Lugner protestiert mit Freibier

    Die TV-Duelle der Hofburg-Kandidaten, die heute Abend im ORF ausgestrahlt werden - die "Presse" tickert ab 20.15 Uhr live -, werden von einer Protestaktion Richard Lugners begleitet. Ab 18.30 Uhr schenkt der einzige Präsidentschafts-Bewerber, der nicht zur Sendung geladen wurde, vor dem ORF-Zentrum Freibier aus. Der Sender hatte die Nicht-Einladung Lugners mit einer Relevanz-Studie begründet.
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  • Die Kandidaten und die "Gretchenfrage"

    Die Kirchenzeitungen haben bei den Kandidaten nachgefragt, wie sie es mit der Religion halten. Drei Bewerber sind katholisch: Andreas Khol, Irmgard Griss und Richard Lugner (wobei die beiden letzteren nicht auf die Anfrage antworteten). Norbert Hofer wechselte 2009 von der katholischen zur evangelischen Kirche, Rudolf Hundstorfer und Alexander Van der Bellen sind konfessionslos. Van der Bellen fühlt sich dennoch "der Botschaft des Neuen Testaments verpflichtet" und zitiert beim Flüchtlingsthema die Aussage der Bischöfe, Asyl sei "heiliges Recht". Hundstorfer achtet die Religionen als "wichtiges soziales Netz", als Vermittler humanitärer Werte und als Förderer sozialen Zusammenhalts. Hofer und Khol bezeichnen sich selbst als "gläubige Menschen". Hofer hat auf seinem Schreibtisch sogar Bibeltexte als "Leitbilder für den Tag" und spricht "jeden Tag mit meinem Schöpfer." Auch Khol betont an, dass ihm Glaube und Religion " viel bedeuten". Kirchenvertreter sind für ihn "moralische Instanzen mit Gewicht".
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  • Briefe für und gegen Griss

    In einem Leserbrief an die „Presse“ meint ein Schreiber, dass Irmgard Griss „die einzige chancenreiche bürgerliche Kandidatin“ und „jede Stimme für Andreas Khol eine verlorene Stimme ist“. Allerdings hat der Schreiber – wohl unabsichtlich – Empfehlungen von Griss' Team mitgeschickt. Darin wird gebeten, in Leserbriefen darauf hinzuweisen, dass Griss die einzige chancenreiche bürgerliche Kandidatin sei. Darauf angesprochen erklärt Griss' Wahlkampfleiter, Milo Tesselaar, dass man eine „mit geringen Mitteln ausgestattete Bürgerbewegung“ sei: „Für uns ist der Leserbrief ein sinnvolles Medium. Man habe Leuten, die in Griss' Personenkomitee stehen, Themen gesagt, über die sie schreiben könnten. Parteien würden dies auch machen. Indes gibt es den Aufruf eines „Überparteilichen Komitees gegen Irmgard Griss“ mit der Adresse Hofstallgasse 1. Das ist der Sitz der Salzburger Festspiele. Präsidentin Helga Rabl-Stadler distanziert sich davon: „Wir bedauern den Missbrauch unserer Adresse.“
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  • Weniger Wahlberechtigte

    6,382.484 Österreicher dürfen am 24. April ihr Staatsoberhaupt wählen. Das sind etwas mehr als bei der Hofburg-Wahl 2010, aber eine Spur (0,03 Prozent) weniger als bei der Nationalratswahl 2013. Die Zahl der wahlberechtigten Frauen nahm leicht ab, während jene der Männer leicht wuchs. Den größten Zuwachs weist Tirol mit 0,58 Prozent Plus aus, das größte Minus Kärnten mit 0,93 Prozent Minus.
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  • Griss – eine zwinkernde „Ömama“

    Nach "Öbama"-T-Shirts von Alexander Van der Bellen kommt nun "Ömama": Irmgard Griss teilte auf ihrer Facebook-Seite (und auf ihrer Homepage) das neueste Werbematerial ihres Teams, und zwar ein Sujet von der früheren OGH-Präsidentin im selben Stil eines bekannten US-Präsidentenporträts mit der Aufschrift "Ömama". Im Online-Bild auf Facebook zwinkert die Präsidentschaftskandidatin sogar.



    von DiePresse.com bearbeitet von DiePresse.com 4/12/2016 1:17:07 PM
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  • Zeit für Comics, auch im Wahlkampf

    Hofburg-Kandidat Alexander Van der Bellen hat nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er gerne in Comic-Heften liest. Auch seine Volkswirtschafts-Vorlesungen an der Universität Wien hat er immer wieder mit Dagobert-Duck-Beispielen angereichert. Kaum überraschend also, dass auch in Wahlkampfzeiten ein Comic nicht fehlen darf: Gestern Abend, auf der Fahrt von Graz nach Wien, blätterte der 72-Jährige in einem solchen – und dokumentierte das sogleich auf seiner Facebook-Seite.


    von Hellin Sapinski bearbeitet von DiePresse.com 4/12/2016 9:21:59 AM
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  • Tiere ziehen immer

    Die Kandidaten geben sich beim Wiener Tierschutzverein die Klinke in die Hand. Nach Rudolf Hundstorfer und Alexander Van der Bellen will auch Richard Lugner die Einrichtung am Dienstag besuchen. Andreas Khol hat sich ebenfalls schon angekündigt. Nur Irmgard Griss und Norbert Hofer haben laut Tierschutzverein aktuell keine Zeit für die Anliegen von Präsidentin Madeleine Petrovic.
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  • Griss hat ihre Stimme verloren

    Eigentlich hätte die unabhängige Präsidentschaftskandidatin Irmgard Griss heute um 18.00 Uhr an einem Talk im Frauen-Netzwerk Medien "Frau sein allein ist kein Programm" teilnehmen sollen. Doch der Talk, der im Presseclub Concordia stattfinden hätte sollen, wurde krankheitsbedingt abgesagt, wie das Team Griss per Aussendung bekanntgab. Die Juristin habe nach einem Rundgang in Wien-Favoriten heute früh "keine Stimme mehr und muss die nächsten Termine schweren Herzens absagen".
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  • Khols Gesundheitszeugnis

    In den USA ist es ja nichts Neues, dass Politiker ihre Patientenakten offenlegen. Hierzulande ist es aber doch eher ungewöhnlich, dass wir jetzt wissen, dass Andreas Khol ein Harnsäuremittel, einen "ganz leichten" Blutdrucksenker und einen Blutverflüssiger nimmt. "Das heißt also: Bin eigentlich gesund", diagnostizierte er in einem Online-Interview mit der Ärztekammer.
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  • Neue Plakate von Alexander Van der Bellen

    Neue Wahlwerbung bekommt das Land: Ab heute ist Bundespräsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen auf neuen Plakaten zu sehen. Die zweite Welle setzt auf die drei bereits bekannten Fotos des ehemaligen Bundessprechers der Grünen, ergänzt durch ein überdimensionales Kreuzerl hinter seinem Rücken. Das vierte Sujet ist mit dem Spruch „Ich bitte Sie um Ihre Stimme. Ich werde sorgsam damit umgehen" versehen. Insgesamt werden 2000 16-Bogen-Plakate und 13.000 A0-Flächen affichiert.




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  • Mitterlehner will bei Khol-Niederlage "Nerven bewahren"

    Die aktuellen Umfragen dürften die Kandidaten der Regierungsparteien nicht gerade glücklich stimmen: Nach wie vor liegt Alexander Van der Bellen vorne, während Andreas Khol (ÖVP) und Rudolf Hundstorfer (SPÖ) sich mit den hinteren Rängen begnügen müssen. Vizekanzler und ÖVP-Chef Reinhold Mitterlehner warnte nun aber davor, das als böses Omen für die Bundesregierung zu deuten: Wie immer das Ergebnis ausfallen wird, es sei „kühn zu glauben, dass sich die Regierung am nächsten Tag auflösen wird", erklärte er am Freitag der „Tiroler Tageszeitung". Sollte Khol tatsächlich eine Niederlage einfahren, werde er, Mitterlehner, trotzdem „meine Nerven bewahren". Weiters betonte der Parteichef, er habe Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) „vor Kurzem" gesagt: „Wie immer das Wahlergebnis ausfallen wird, wenn wir nicht eine Veränderung der Regierungsperformance schaffen, dann ist uns mit Blick auf die Nationalratswahlen nicht zu helfen."
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  • Briefwahl bis Samstag 9.00 Uhr möglich

    Wer bei der Bundespräsidentenwahl per Briefwahl abstimmen möchte, kann das auch am Samstag vor der Wahl noch tun - vorausgesetzt das Kuvert landet vor 9 Uhr im Briefkasten. Laut Post-Vorstand Walter Hitziger wird es am 23. April eine "Sonderentleerung" der 15.500 Briefkästen geben. Die Kosten trägt das Innenministerium.
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  • Ein "Bundesbriefkasten" für alle Bürger

    Der Österreichische PEN-Club hat gemeinsam mit der Post AG einen "Bundesbriefkasten" angefertigt. Soll heißen: Bürger sind aufgerufen, bis 31. Mai ihre Erwartungen und Wünsche an das zukünftige Staatsoberhaupt einzuschicken. Dieses "Kaleidoskop politischer Wünsche" soll nach der Wahl gesichtet, öffentlich präsentiert und "in einer feierlichen Zeremonie übergeben" werden, hieß es bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Betont wurde auch, dass die Einsendungen nicht gefiltert oder sortiert werden. Die zugeschickten Inhalte werden nur im Einvernehmen und nach Rücksprache mit den Absendern veröffentlicht.
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  • Hofer überholt Van der Bellen

    Vor einer Woche hatte Alexander Van der Bellen auf Facebook noch die Nase vorne, nun musste er die "Like"-Führung an Norbert Hofer abgeben. Dahinter hat sich nicht viel getan: Andreas Khol (30.246) ist weiter Dritter, Irmgard Griss (16.047) Vierte. Abgeschlagen immer noch Rudolf Hundstorfer mit 9496 "Likes" und Richard Lugner mit 2817.
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  • Zuschauerrekord bei der "Wahlfahrt"

    Die ORF-"Wahlfahrt" mit Norbert Hofer (FPÖ) und Alexander Van der Bellen (Grüne) fuhr einen neuen Zuschauerrekord ein: Im Durchschnitt begleiteten 496.000 Zuschauer Hanno Settele und seine Fahrgäste durch das Land. Der Marktanteil lag bei 18 Prozent, teilte der ORF mit. Die erste Ausgabe mit den unabhängigen Kandidaten Richard Lugner und Irmgard Griss hatte in der Vorwoche 432.000 Seher und 16 Prozent Marktanteil erreicht. Morgen folgt die letzte Fahrt, diesmal werden Rudolf Hundstorfer (SPÖ) und Andreas Khol (ÖVP) am Beifahrersitz Platz nehmen.
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  • Hofer muss das Bett hüten

    Eine Zwangspause im Wahlkampf legt Norbert Hofer ein. "Jetzt hat mich doch glatt eine kleine Sommergrippe erwischt. Der Arzt hat mir zugesagt, dass ich ab Freitag wieder arbeiten darf, wenn ich bis dahin brav das Bett hüte", schreibt der FPÖ-Kandidat auf Facebook.
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  • Bayrische Wahlhilfe für Andreas Khol

    Der ÖVP-Kandidat im Rennen um die Hofburg macht am Donnerstag Station in Tirol, wo er in Innsbruck seinen offiziellen Wahlkampfauftakt begehen wird. Und zwar mit prominenter Unterstützung: Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich angekündigt. Wie er dem "Kurier" sagte, unterstütze er seine "politischen Freunde sehr gerne". Er wolle, dass die ÖVP "wieder die dominierende Kraft" in der österreichischen Politik wird und dazu gehöre, dass die Partei den Bundespräsidenten stellt. Ebenfalls am Rednerpult erwartet werden der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter, Parteichef Reinhold Mitterlehner sowie Khol selbst.
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  • Elefantenrunde: Sechs Kandidaten, drei Thesen

    Wir werden sie in den kommenden drei Wochen noch in den verschiedensten Konstellationen sehen. Sonntagabend trafen aber erstmals alle sechs Hofburgkandidaten im TV-Studio aufeinander. Puls 4 lud zu einer Diskussionssendung, die drei kurze Schlüsse zulässt. Punkt eins: Alexander Van der Bellens ruhige Art ist nicht zwingend für solche Formate geeignet. Man neigt zeitweise dazu zu vergessen, dass sich der grüne Professor auch im Studio befindet. Punkt zwei: Norbert Hofer kann bei solchen Auftritten hingegen punkten. Er greift gut vorbereitet seine Gegner an. Aber nicht auf typische FPÖ-Manier, sondern auf seine eigene Art und Weise: Mit einem milden Tonfall, freundlich lächelnd. Das überraschte die Zuseher. Punkt drei: Plötzlich sind alles Feministen. Hatten sich vor einigen Tagen manche Kandidaten nicht wirklich getraut, dieses Wort in den Mund zu nehmen, zückten Sonntagabend alle das „Ja“-Taferl auf die entsprechende Frage. Naja, zumindest außer Hofer. Der war aber auch auf diese Frage vorbereitet: „Ich bin weder Feminist noch Macho“, sagte er – ein paar Mal zu oft, um spontan zu wirken.
    von Iris Bonavida bearbeitet von DiePresse.com 4/4/2016 9:10:48 AM
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  • Öbama

    Auch in diesem Wahlkampf verbreiten die Grünen ihre Botschaften mittels (selbstironischer) T-Shirts. Im Online-Shop "Fan der Bellen" können Leiberln bestellt werden, auf denen Alexander Van der Bellen im Stil eines bekannten US-Präsidentenporträts als "Öbama" dargestellt ist. Zu haben sind auch "Van Bellen"-Hardrock-Shirts und solche im Fußballer-Look ("Geh ma's an").
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  • 21 Punkte um 09:21

    Sie kandidiert zwar für das Amt des Bundespräsidenten (bzw der Präsidentin), heute hat Irmgard Griss aber trotzdem eine Art Regierungsprogramm vorgelegt: 21 Punkte wurden um 09:21 Uhr präsentiert. Griss will die Parteienförderung kürzen, kritisches Denken als Unterrichtsfach einführen und das Amtsgeheimnis abschaffen. Die jeweilige Regierung soll sich in Zulunft auch verbindliche Ziele setzen. Erreicht sie diese nicht, kann der Bundespräsident (bzw die Präsidentin) die Regierung im Ernstfall entlassen.
    von Iris Bonavida bearbeitet von DiePresse.com 4/1/2016 8:58:31 AM
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  • April, April

    Unmittelbar vor dem 1. April meldete das schwedische Möbelhaus Ikea, es werde die Wahlkabinen für die Bundespräsidentschaftswahl liefern. Das Modell "Valboks" habe sich in einem mehrstufigen Vergabeverfahren durchgesetzt. Sogar Politikwissenschafter Peter Filzmaier beteiligte sich an dem Scherz und posierte auf einem Foto mit den mit bunten Blümchen verzierten, zusammenlegbaren Kabinen.
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  • Bastelstunde für die Kandidaten

    Die "Wienerin" ließ Rudolf Hundstorfer, Andreas Khol, Norbert Hofer, Alexander Van der Bellen und Richard Lugner ein "Kunstwerk" nach Wahl anfertigen. Khol etwa bastelte ein iPhone-Cover für seine Enkelin, Flugzeugtechniker Hofer einen Papierflieger. Befragt wurden die Männer auch noch, unter anderem zum Thema Gleichberechtigung: "Ich kandidiere nicht als Präsidentin von den Feministen", stellte Lugner klar, während Hundstorfer hausmännliche Qualitäten hervorstrich: "Ich habe früher meine Hosen selbst gebügelt". Die einzige KandidatIN Irmgard Griss wollte an der Aktion des Frauenmagazins übrigens nicht teilnehmen. >> "Wienerin": So kreativ sind unsere Bundespräsidentschaftskandidatin
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  • Nationalrat auflösen? Lugner auf Van der Bellens Spuren

    Richard Lugner hat gestern in der ZiB2 verkündet, er würde den Nationalrat notfalls auflösen. Es folgte ein ausgiebiger Streit mit Moderator Armin Wolf, ob der Bundespräsident das überhaupt darf. Die "Presse" hat diese Frage bereits vor einem Monat beleuchtet - als Alexander Van der Bellen sich ähnlich wie nun Lugner äußerte.
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  • FPÖ erstattet Anzeige

    Die FPÖ hat wegen der "unverhältnismäßig vielen Vandalenakte gegen Wahlplakate des freiheitlichen Bundespräsidentschaftskandidaten Ing. Norbert Hofer" Anzeige gegen unbekannte Täter erstattet. Generalsekretär Herbert Kickl hat bereits Verdächtige: Er appelliert in einer Aussendung an die "Leiter der War-Rooms von SPÖ und Grünen, ihre Rollkommandos zurückzupfeifen."
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  • Van der Bellen hat die meisten "Likes"

    Nicht nur in den Umfragen, auch auf Facebook hat Alexander Van der Bellen derzeit die Nase vorne. Mit Stand Dienstagfrüh "gefällt" er 54.814 Usern. Dahinter folgen Norbert Hofer (48.080), Andreas Khol (29.573) und Irmgard Griss (14.035). Ziemlich abgeschlagen derzeit Rudolf Hundstorfer mit 8916 "Likes" und Richard Lugner mit 2291.
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  • Lugner will nur gewisse Plätze "verschandeln"

    Eigentlich wollte Richard Lugner ja auf eine Plakatkampagne verzichten. "Ich will das Land nicht mit Plakaten verschandeln, das ist grauslich, dafür geben wir kein Geld aus", sagte er bei der Kandidaturbekanntgabe. Nun hat er es sich anders überlegt und kündigt Plakate an "gewissen Plätzen" an. Dreieckständer werde es aber nicht geben. Das Sujet für die Kampagne steht noch nicht fest.
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  • Blaues Blut für Griss

    Irmgard Griss erhält blaublütige Unterstützung: Ulrich Habsburg-Lothringen, der dafür gekämpft hatte, dass auch Mitglieder der einstigen Kaiser-Familie antreten dürfen, spendete 50 Euro. Und einem gewissen Baron Paul von Menzel ist eine unabhängige Kandidatin in der Hofburg offenbar 150 Euro wert.
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  • Van der Bellens Heimat

    Die neuen Plakate von Grünen-Kandidat Alexander Van der Bellen sorgen bei den einen für Grimm, bei den anderen für Grinsen. Die FPÖ will den "Heimat"-Begriff nicht aus der Hand geben und erinnert an eine Kampagne der Grünalternativen Jugend aus 2007, die mit dem Spruch "Nimm ein Flaggerl für dein Gaggerl" Kritik an Nationalismus übte. Neos-Chef Matthias Strolz wiederum erkennt in dem Plakat eine versteckte Botschaft an sich selbst.
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  • Marschall wirft Medien hinaus

    EU-Austrittspartei-Obmann Robert Marschall hat noch nicht genügend Unterschriften für die Hofburg-Kandidatur zusammen. Auf Medieninteresse legt er dennoch nur begrenzt wert. Zu einer Pressekonferenz lud er APA, ORF, "Kurier", "Kronen Zeitung", "Österreich" und "profil" ausdrücklich nicht, wie er stolz auf Twitter deponierte. Das ORF-Team, das trotzdem hinkam, schmiss er laut Beobachtern hinaus. Freilich erfuhren auch die Anwesenden nicht, wie viele Unterschriften Marschall nun denn noch fehlen.
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