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Schießerei in München

  • Eine Chronologie der Münchner Schreckensnacht

    17.52 Uhr: Der Alarm vom Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) im Norden der Stadt geht bei der Polizei ein. Die ersten Schüsse fallen bei einem Schnellrestaurant. Von diesem Zeitpunkt an sind überall in München Polizeisirenen zu hören.

    19.05 Uhr: Die Warnung der Polizei an die Bevölkerung geht über Twitter raus: "+++ACHTUNG+++ Meiden Sie die Umgebung um das #OEZ - Bleiben Sie in Ihren Wohnungen. Verlassen Sie die Straße!+++" Später weitet sie die Warnung auf alle anderen öffentlichen Plätze aus.

    19.41 Uhr: Die Sicherheitskräfte lassen Menschen in der Innenstadt nicht mehr zum Marienplatz und Odeonsplatz. Später stellt die Polizei klar, dass es am Stachus in der Innenstadt einen Fehlalarm gegeben hat.

    20.01 Uhr: Es fahren keine Straßenbahnen, U-Bahnen und Busse mehr. Der Nahverkehr ist auf Anweisung der Polizei eingestellt worden. Auch der Zugverkehr wird später eingestellt.

    20.11 Uhr: Die Münchner Polizei geht davon aus, dass es am Olympia-Einkaufszentrum drei Attentäter gegeben habe. "Zeugen melden drei verschiedene Personen mit Schusswaffen", schreibt die Polizei auf Facebook.

    20.42 Uhr: Die Polizei spricht von einer "akuten Terrorlage" in München.

    22.38 Uhr: Nach dem Fund einer weiteren Leiche - ein Mann - im näheren Umfeld des Münchner Olympia-Einkaufszentrums prüft die Polizei, ob es sich um einen Täter handeln könnte.

    1.39 Uhr: Die Polizei gibt vorsichtige Entwarnung. Es handle sich um einen Einzeltäter.

    2.27 Uhr: In einer Pressekonferenz gibt die Polizei bekannt, der Tatverdächtige sei ein 18-jähriger Deutsch-Iraner.

  • Sonderkommando untersucht Wohnung des Attentäters
     
    In der Nacht noch soll ein Sonderkommando der Polizei in der Münchner Maxvorstadt die Wohnung des mutmaßlichen Täters durchsucht haben. Der Deutsch-Iraner aus München soll dort seit ein paar Jahren mit seinem Vater gewohnt haben. Der Vater soll derzeit von der Polizei vernommen werden. Es ist nicht klar, was die Ermittler bei der Durchsuchung der Wohnung gefunden haben.
     
    Die "Bild"-Zeitung zitiert einen Nachbarn des mutmaßlichen Attentäters: "Er wohnte genau neben mir. Ich habe ihn nur ab und zu gesehen und kannte ihn nicht wirklich. Ein Freund von mir war sein Klassenkamerad und sagt, dass er eher ein ruhiger Typ war. Er hat ihn in den Tatvideos erkannt." Die Polizei hat sich, wie berichtet, noch nicht zu den Motiven des Täters geäußert.
  • Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer zeigte sich erschüttert über den Anschlag von München: "Die brutale und menschenverachtende Bluttat erfüllt uns alle mit Trauer und Entsetzen. Für die Solidarität und das Mitgefühl, das wir weltweit erfahren haben, sind wir dankbar."
     
    Auch österreichische Politiker äußerten ihr Beileid.
     
  • Kritik an Gerüchten in Sozialen Medien
     
    Während viele Münchner unter dem Hashtag #offenetuer Menschen, die wegen der stillgelegten Busse und Bahnen in der Stadt festsaßen, Schlafplätze anboten, kommt Kritik wegen der Gerüchte in Sozialen Medien auf. Dort verbreiteten sich gestern Abend nach der Tat in dem Einkaufszentrum Meldungen, es gebe auch Schießereien in der Innenstadt. In der Stadt herrschte eine Massenpanik.
  • Der Morgen nach dem Amoklauf: Polizisten vor dem Odeon-Einkaufszentrum auf Patrouille.
     
  • Polizei hält sich zu Tatmotiven bedeckt
     
    Noch sind die Informationen zu den Hintergründen der Tat rar. Die Polizei will sich in der Früh nicht zu den Motiven äußern und damit, ob es sich um einen simplen Amoklauf oder eine Terrortat handle.
     
    Eine Augenzeugin berichtete CNN, der 18-Jährige habe seine Waffe auf der Toilette geladen und später "Gott ist groß" auf Arabisch gerufen. Sie wisse das, weil sie selbst Muslima sei. Ein anderer Augenzeuge erzählte dem US-amerikanischen Sender, der Angreifer habe geschrien, er wolle "Ausländer töten".
     
     Auch in US-Geheimdienstkreisen wird die Tat eher als Amoklauf denn als Terrorakt bewertet. "Dadurch dass er Schiit war, ist eine Verbindung zum Islamischen Staat, Al-Qaida oder einer anderen sunnitischen Gruppierung so gut wie ausgeschlossen", erklärte ein Geheimdienstinsider gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
  • Was bisher bekannt ist
    • Bei einer Schießerei bei einem Einkaufszentrum in München kamen gestern Abend neun Menschen ums Leben, darunter auch Jugendliche. 16 Personen sind schwer verletzt. Drei Schwerverletzte schweben in Lebensgefahr.
    • Der mutmaßliche Täter, ein 18-jähriger Deutsch-Iraner, nahm sich wenige Stunden nach der Tat das Leben.
    • Er stammte aus München und war der Polizei nicht bekannt.
    • Gerüchte, es seien mehrere Menschen an der Tat beteiligt gewesen, wies die Polizei bei einer Pressekonferenz am Abend zurück. Es handelte sich um einen Irrtum.
    • Auch hat es gestern Abend keine weiteren Schießereien in anderen Teilen Münchens gegeben. Diese Gerüchte hatten sich über Soziale Medien in der panischen Bevölkerung verbreitet.
    Was noch unklar ist
    • Attentat oder Amoklauf? Derzeit konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Frage, was das Motiv des Täters war. Die Polizei München bei einer Pressekonferenz in der Nacht hin, dass es zum jetzigen Zeitpunkt für Rückschlüsse noch zu früh sei. Zu Mittag soll die Öffentlichkeit über den Stand der Ermittlungen informiert werden.
    • Woher die Opfer kommen und wie alt sie sind, ist noch nicht bekannt.
  • Ein Video, das auf Youtube veröffentlicht wurde, soll ein Wortgefecht des Täters mit einem Passanten zeigen.
     
  • Ein Betroffener erzählt über das Chaos
     
    "Spiegel-Online" hat mit einem Betroffenen gesprochen. Mit Gerüchten, dass auch in anderen Teilen der Stadt Schießereien stattfanden und noch Täter auf der Flucht waren, herrschte in ganz München Chaos.
    Als Fabian Nitschmann um rund 20 Uhr nach Hause fahren wollte, waren keine Züge mehr in Betrieb. "An jedem Ein- und Ausgang des Hauptbahnhofs standen acht bis zehn Polizisten mit gezogener Waffe", berichtete er dem "Spiegel". "Das war wie im Film." Auch am Busbahnhof soll Chaos geherrscht haben. "Die Busfahrer wussten selbst nicht, ob sie fahren und wann", erzählt der 26-Jährige.
    "Viele haben an die Scheiben von Autos geklopft und gefragt, ob sie mitfahren können", sagte Nitschmann. "Einfach irgendwie raus aus der Stadt."
  • Polizei bedankt sich für Hilsfbereitschaft
     
    Die Münchner Polizei bedankte sich in den Sozialen Medien bei den 2300 Einsatzkräften für ihr Engagement und ihre Hilfsbereitschaft. Auch der Bevölkerung sprach sie Dank aus: Viele Münchner hatten in der Nacht Unterkünfte und Verpflegung angeboten. "Wir sind stolz auf Euch!", schrieb die Polizei auf ihrer Facebook-Seite.
  • Das Olympia-Einkaufszentrum im Norden Münchens, in dem die Schießerei stattfand, sei noch weitgehend abgesperrt, berichtet ntv. Auch die U-Bahn-Station sei noch gesperrt. Die Spurensicherung habe noch nicht begonnen.
  • Anders als die deutschen Ermittlungsbehörden bewertet der französische Präsident Francois Hollande den Schusswaffen-Anschlag von München eindeutig als Terrortat. "Der terroristische Anschlag, der München getroffen und viele Menschen getötet hat, ist ein abscheulicher Akt mit dem Ziel, nach anderen Ländern auch in Deutschland Angst zu schüren", erklärte Hollande am Samstag.

  • Seit den Morgenstunden fahren in München U-Bahn, Bus und Straßenbahn wieder weitgehend wie gewohnt. Die U-Bahn-Linien 1 und 3 sowie Busse halten noch nicht am Bahnhof Olympia-Einkaufszentrum.
  • Ein Mann berichtet der Nachrichtenagentur AP, wie er dem Täter kurz gegenüberstand. "Ich blickte in seine Richtung, er schoss auf zwei Leute und dann floh ich aus dem Gebäude, indem ich über einer Mauer kletterte. Dort sah ich Tote und verletzte Menschen."
     
    Die Münchner Polizei bittet mögliche Augenzeugen der Schießerei in München, den Behörden Foto-, Video- oder Audioaufnahmen aus der weiträumigen Umgebung des Olympiaeinkaufzentrums zur Verfügung zu stellen. Die Inhalte sollten nich einfach auf sozialen Medien veröffentlicht werden. Es steht ein eigenes Upload-Formular zur Verfügung.
  • Die Münchner Polizei informierte auf Facebook über den derzeitigen Stand der Ermittlungen.
     
  • Kurze Zusammenfassung
    • Bei einer Schießerei in einem Einkaufszentrum in München kamen gestern Abend neun Menschen ums Leben, darunter auch Jugendliche. 16 Personen sind schwer verletzt. Drei Schwerverletzte schweben in Lebensgefahr.
    • Der mutmaßliche Täter, ein 18-jähriger Deutsch-Iraner nahm sich wenige Stunden nach der Tat das Leben.
    • Derzeit konzentrieren sich die Ermittlungen auf die Frage, ob es sich um einen Terroranschlag oder einen Amoklauf handelte. Die Polizei München bei einer Pressekonferenz in der Nacht hin, dass es zum jetzigen Zeitpunkt für Rückschlüsse noch zu früh sei. Zu Mittag soll die Öffentlichkeit über den Stand der Ermittlungen informiert werden.
    • Heute kommt das Sicherheitskabinett in Berlin unter der Leitung von Kanzlerin Merkel zusammen, um über die Lage in München zu beraten. Bayerns Ministerpräsident Seehofer ordnete für heute Trauerbeflaggung an allen staatlichen Dienstgebäuden an.
  • Guten Morgen,

    Wir setzen unseren Live-Ticker zur Münchner Schießerei wieder fort.
  • Die Pressekonferenz ist nun beendet - und damit für die nächsten Stunden auch unsere Live-Berichterstattung. Wir melden uns Samstagfrüh wieder mit den neuesten Meldungen.
  • Zum Hintergrund der Person könne er jetzt keine konkreten Angaben machen, man müsse zunächst alles prüfen, so Andrä. Der mutmaßliche Täter habe aber "schon länger in München gelebt" und sei bisher nicht polizeibekannt gewesen.
  • Andrä sagt, im Laufe des Abends habe es zahlreiche Mitteilungen und Meldungen zu Schießereien gegeben, zum Glück habe sich keiner dieser Hinweise bestätigt.
  • "Motiv und Hintergrund der Tat sind noch völlig unklar", so Polizeipräsident Andrä.
  • Der Öffentliche Verkehr sei wieder freigegeben worden, so Andrä.

    Um 20:30 Uhr sei eine männliche Person aufgefunden worden, die Suizid verübt hatte. "Aufgrund von Zeugenaussagen und der Auswertung von Videomaterial" habe man erkannt, dass es sich höchstwahrscheinlich um den Täter handelt.

    Die Polizei sagt, es handelt sich um einen 18-jährigen Deutsch-Iraner aus München.
  • Eine kurzfristig einberufene Pressekonferenz hat soeben begonnen, die Polizei informiert zum neuesten Stand der letzten acht Stunden. "Der gestrige Tag war der schwerste Tag in meiner Amtszeit als Münchner Polizeipräsident", sagt Hubertus Andrä. Mittlerweile habe sich geklärt, dass zwei weitere Personen, die zuvor verdächtigt worden sind, mit der Tat "nichts zu tun haben".
  • [2/2]
    Dabei handelt es sich mit hoher Wahrsch. um den Täter, der nach jetzigem Ermittlungsstand allein agiert hat. #Schießerei #München #oez
  • [1/2]
    Vorsichtige Entwarnung #München:
    Wir haben im Rahmen der Fahndung eine Person gefunden, die sich selbst getötet hat.
    #Schießerei #oez
  • Wie die Polizei München vor wenigen Minuten mitgeteilt hat, wurde der Täter offenbar tot aufgefunden. "Es wurde eine Person gefunden, die sich selbst getötet hat", so die Polizei. Sie gibt vorsichtige Entwarnung, sie vermutet, dass es sich um einen Einzeltäter handelt.
  • Liebe Leser, wir unterbrechen für ein paar Stunden die Live-Berichterstattung zu den Anschlägen von München und bedanken uns für Ihr Interesse. Um 6.00 geht es weiter.
  • Wiener Außenamt: Keine Hinweise auf österreichische Opfer

    Das Wiener Außenministerium hat nach dem Terroranschlag von München keine Hinweise auf österreichische Opfer. Das Außenministerium empfiehlt im Zusammenhang mit den Schüssen in München dringend, öffentliche Plätze zu meiden und die Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu beachten.

  • Nähere Angaben zum möglichen Täter
     
    Nach deutschen Medienberichten kam die Person, der Leiche etwa einen Kilomter vom Tatort gefunden wurde, durch einen Kopfschuss ums Leben. Bei dem Mann wurde ein roter Rucksack gefunden, was eben auf einen Täter hindeuten könnte, in Anbetracht der Videos vom Tatort. Die Leiche wurde aus Sicherheitsgründen zunächst von einem Roboter untersucht, wegen der Gefahr einer Bombenexplosion. 
  • Anschlag von München erreicht US-Wahlkampf 
     
    Die beiden US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump äußerten sich im Verlaufe des Abends zum Anschlag von München. Ihre Statements wirkten so hilflos wie die der meisten Politiker an diesem Abend.
     
    Trump, meinte, der zunehmende Terrorismus bedrohe das Leben aller zivilisierten Menschen. Die US-Regierung müsse alles dafür tun, um die USA vor Anschlägen zu schützen. Clinton sagte, sie beobachte die schreckliche Situation in München: "Wir stehen unseren Freunden in Deutschland bei in ihrer Arbeit, die Täter zur Verantwortung zu ziehen."
  • Polizei hat angeblich Täter-Fahrzeug gefunden
     
    Die Polizei hat laut "Focus Online" ein Fahrzeug sichergestellt, das der oder die Täter benutzt haben soll(en). Es handle sich um einen dunkelgrauen Mittelklassewagen.
  • Das Video unten soll einen oder den Täter auf dem Dach eines Parkhauses zeigen.
  • Was wir nicht wissen
     
    • Die Hintergründe der Tat liegen noch völlig im Dunkeln. Es gibt eine Zeugenaussage, die auf einen islamistischen Hintergrund hindeutet, eine andere, die eher einen rechtsradikalen Hintergrund nahelegen würde, doch das alles ist im Moment pure Spekulation.
    • Wie viele Täter tatsächlich beteiligt waren. Eine genaue Betrachtung der Videoaufnahmen vom Tatort vor der McDonalds-Filiale sowie vom Täter am Dach des Parkhauses des Einkaufszentrums legt nahe, dass es sich um den gleichen Mann gehandelt haben dürfte. Dieser Täter hat offenbar auch einen roten Rucksack bei sich, so wie auch die von der Polizei gefundene Leiche.
     
  • Was bisher bekannt ist
     
    • Um kurz vor 18.00 fielen im Olympia Einkaufszentrum in München mehrere Schüsse
    • Die Polizei spricht von einer "akuten Terrorlage" und ging zunächst von drei Tätern aus. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) brachte kurz vor Mitternacht aber die Möglichkeit ins Spiel, dass es sich um einen Einzeltäter gehandelt haben könnte.
    • Die Behörden sprechen von neun Toten, bei einem davon könnte es sich um einen Attentäter handeln. Zudem gibt es zahlreiche Verletzte.
    • Entgegen ersten Berichten und Gerüchten in Sozialen Medien gab es am Stachus im Münchner Stadtzentrum KEINE Schießerei.
    • Bahn, Bus und Straßenbahn in München sind eingestellt, der Hauptbahnhof evakuiert; die Deutsche Bahn stellte für gestrandete Reisende Übernachtungszüge bereit, zahlreiche Hotels öffneten ebenso ihre Tore wie der bayerische Landtag, die Staatskanzlei und mehrere Moscheen.
    • Ein Polizeieinsatz wegen verdächtiger Rucksäcke stand nicht in Zusammenhang mit der Schießerei.
  • München – eine Stadt in Panik und Terrorangst

    Das erste konzertierte Attentat in Deutschland seit Jahrzehnten, versetzte München in einen Ausnahmezustand – und weckte Erinnerungen an den Olympia-Anschlag im Jahr 1972, erst recht im Olympiapark.
  • +++ Bayerns Innenminister: Möglicherweise doch Einzeltäter +++
     
    Bisher war seitens der Polizei, die sich dabei auf Zeugenaussagen stützte, von drei Tätern mit "Langwaffen" die Rede. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann meinte gegenüber der "Bild"-Zeitung aber, es könnte sich um einen Einzeltäter handeln.
  • Die Münchner Polizei hat den bereits erwähnten Server für den Upload von Bild- und Videomaterial aktiviert und bittet um Mithilfe. Hier der Link: https://medienupload-portal01.polizei.bayern.de/
  • Gestrandet in München?
     
    Zahlreiche Münchner Hotels öffneten die Tore für Personen auf, die nicht mehr nach Hause konnten. Laut ARD nahm auch die Bayerische Staatskanzlei 50 Personen auf, der Landtag stellte ebenfalls Räumlichkeiten bereit. Auch Moscheen erklärten sich bereit, Menschen aufzunehmen:
  • Absperrungen in der Münchner Innenstadt beim Odeonsplatz. (Bild: AFP)
     
  • 42 Cobra-Beamte in München

    Auf Anforderung der deutschen Behörden sind 42 Beamte der Sonderinheit Cobra in München eingetroffen, um die dortige Polizei zu unterstützen. "Die ganze Cobra-Mannschaft ist in Alarmbereitschaft versetzt worden, sodass wir volle Einsatzfähigkeit haben", sagte Konrad Kogler, Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, in der ZiB2. Zudem seien "entsprechende Sicherheitsmaßnahmen" in allen Bundesländern gesetzt worden, die an Deutschland grenzen, so Kogler.

  • Ein Täter möglicherweise tot
     
    Ein Täter von München ist möglicherweise tot. Erstmals hat sich die Polizei nun auch offiziell in diese Richtung geäußert, nachdem mehrere deutsche Medien unter Berufung auf die Sicherheitskräfte bereits darüber berichtet hatten. Die Leiche des Mannes wurde etwa einen Kilometer vom Olympia-Einkaufszentrum gefunden, berichtet der "Münchner Merkur".
  • Nach der Sperre des Hauptbahnhofs und dem Einstellen des öffentlichen Verkehrs in München, hat die Deutsche Bahn im Münchner Umland Übernachtungszüge für gestrandete Reisende zur Verfügung gestellt.
  • Auch das Gelände des Tollwood-Festivals wurde evakuiert
     
    von Helmar Dumbs bearbeitet von Manuel Reinartz 7/22/2016 8:45:21 PM
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