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Flughafen Brüssel

    Die Ereignisse am Vormittag:
    • Der Staatsanwalt bestätigte drei Explosionen: Zwei am Flughafen Zaventem und eine in der U-Bahn-Station Maelbeek nahe der EU-Einrichtungen. Eine der Explosionen am Flughafen sei von einem Selbstmordattentäter ausgelöst worden.
    • Offizielle Opferzahlen gibt es noch nicht. Nach Medienberichten kamen am Flughafen mindestens elf Menschen ums Leben, 81 wurden verletzt. In der Metro sind 15 Menschen gestorben, 55 wurden verletzt.
    • Es gibt keine Hinweise auf österreichische Opfer.
    • Es hat sich niemand zu dem Terroranschlag bekannt. Anhänger des Islamischen Staates haben die Attentate aber im Internet begrüßt.

    Praktische Informationen:

    • Der Flughafen in Brüssel bleibt bis morgen Früh gesperrt.
    • Der öffentliche Nahverkehr wurde eingestellt. Es fahren keine Büsse, Züge und U-Bahnen.
    • Belgien hat die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen. Die Menschen sollen ihre Häuser nicht verlassen.
    • Fernzüge von und nach Brüssel wurden eingestellt.
    • Facebook hat Safety-Check aktiviert.
    • Für besorgte
      Bürger und Angehörige hat die österreichische Botschaft eine
      Hotline (+43 1 901154411 für
      Österreicher in Belgien; in Österreich: 050 11504411 ) eingerichtet.

    "Ich würde unsere Grenzen zumachen", sagt der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump dem Sender Fox News auf die Frage nach seiner Reaktion auf die Anschläge von Brüssel.
    American Airlines dementiert unterdessen, dass eine der Bomben am Flughafen an ihrem Check-in-Schalter 8 explodiert sei. Kein Mitarbeiter sei verletzt worden.
    Der Rundfunksender VRT meldete, 81 Menschen seien verletzt worden, viele an den Beinen. Das ließe darauf schließen, dass sich eine Bombe in einem Gepäckstück auf dem Fußboden befunden hat. Die Staatsanwaltschaft erklärte, eine der beiden Explosionen auf dem Flughafen sei wahrscheinlich durch einen Selbstmordattentäter verursacht worden. Mindestens elf Personen starben auf dem Flughafen.

    Die syrische Regierung verurteilt die Brüsseler Attentate.
    ...sagt aber auch, sie seien "die Folge falscher Politik" gegenüber Terrorismus, heißt es in der staatlichen Nachrichenagentur.
    Auch die islamische Al-Ashar-Universität in Kairo hat die tödlichen Anschläge in Brüssel scharf verurteilt. Diese "gehässigen Verbrechen" verletzten die "toleranten Lehren des Islams", erklärte die höchste Autorität des sunnitischen Islam am Dienstag.

    Augenzeugenbericht aus Brüssel.
    Thomas Thaler ist auf dem Weg von seiner Wohnung zum EU-Parlament, der ihn vorbei an der Station Malbeek vorbeiführt.
    Normalerweise. Denn Minuten bevor er dort ankommt, erhält der Büroleiter des ÖVP-Abgeordneten Paul Rübig eine SMS – Explosion in der Station. Also nimmt er einen Umweg, passiert den nahen Schuman-Platz. Die Lage ist unübersichtlich. Ein Passant sagt ihm nun, dass es auch dort ganz in der Nähe Anschläge gegeben haben soll, die sich später als kontrollierte Sprengung eines verdächtigen Pakets auf der Rue de la Loi herausstellen. „Sirenen heulten. Polizei und Militär fuhren vor“, sagt Thaler. „Mein Eindruck war, dass zu diesem Zeitpunkt niemand wusste, was genau passiert war, aber in den Gesichtern der Menschen war eine Anspannung und Nervosität erkennbar.


    Absolute Sicherheit gibt es nicht.
    Die Terroristen von Brüssel haben am Dienstag vor den Sicherheitsschleusen zugeschlagen, in der mit vielen Menschen gefüllten Terminalhalle ihre todbringenden Sprengsätze gezündet. Sie mussten dafür keine Sicherheitskontrolle passieren. "Vor zu allem entschlossenen Einzeltätern kann man sich nicht schützen", ist der Hamburger Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt überzeugt.
    Potenzielle Attentäter noch unterwegs.
    Der belgische Außenminister Didier Reynders sagte dem Fernsehsender RTBF, dass noch Gefahr von möglichen Attentätern in Brüssel ausgehe. "Wir fürchten, dass Personen noch auf freiem Fuß sind."

    Akw evakuiert.
    Das belgische Atomkraftwerk in Tihange wird geräumt, berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga.
    Sprengstoffweste entdeckt?
    Der belgische Rundfunksender VTM berichtet von einer nicht detonierten Sprengstoffweste, die die Ermittler am Flughafen entdeckt haben sollen.
    von DiePresse.com bearbeitet von DiePresse.com 3/22/2016 1:17:57 PM
    @CodyCombsNEWS @TR_Foundation no "evacuation" - non-essential employees being asked to leave the area
    Die Evakuierung eines Akw in Brüssel dürfte eine aufgebauschte Meldung gewesen sein. Der Betreiber teilte mit, dass lediglich jene Mitarbeiter gehen dürften, die nicht dringend benötigt würden.
    Une explosion vient de se produire à l'aéroport de Bruxelles. "Une explosion contrôlée" selon les policiers, sans doute les démineurs. #AFP
    Gezielte Sprengung am Flughafen.
    Wie AFP-Journalisten Pauline Froissart berichtet, gab es am Flughafen Brüssel eine "kontrollierte Sprengung".
    Opferzahl steigt.
    In belgischen Medien ist mittlerweile von 34 Toten und mehr als 170 Verletzten die Rede. Zahlen die sich bis zum Abschluss der Ermittlungen noch verändern werden.
    Der Bürgermeister von Brüssel, Yvan Mayeur, bestätigt 20 Opfer der Explosion in der U-Bahnstation, aber es sei "zu früh, um genau zu sagen, wie die Zahl der Opfer aussehen wird". Er sprach von 106 Verletzten bei der Station Maelbeek.




    Videoaufnahmen von Augenzeugen zeigen die Momente am Flughafen nach dem Attentat.

    London, Madrid, Paris, Brüssel - seit den
    Terroranschlägen vom 11.
    September 2001 in den USA stehen auch
    europäische Metropolen im Fokus islamistischer Attentäter.
    Mehrfach
    diente der öffentliche Nahverkehr als Ziel.


    ISTANBUL - März 2016: Ein Selbstmordattentäter reißt in der
    belebten Istanbuler Einkaufsstraße Istiklal vier Menschen mit in den
    Tod und verletzt Dutzende weitere.
    Die türkische Regierung weist der
    Terrormiliz Islamischer Staat (IS) die Verantwortung für den
    Anschlag zu.

    ISTANBUL - Jänner 2016: Ein Selbstmordattentäter des IS reißt im historischen Zentrum Istanbuls zwölf
    Deutsche mit in den Tod.
    Der Angreifer zündet die Bombe mitten in
    einer deutschen Reisegruppe nahe der Hagia Sophia und der Blauen
    Moschee.

    PARIS - November 2015: Bei einer Serie koordinierter Anschläge in
    Paris töten Kommandos des IS 130
    Menschen.
    Erst im Jänner 2015 sind bei einem Attentat
    auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" in Paris zwölf Menschen
    gestorben.
    Zu dem Anschlag bekannte sich die Terrororganisation
    Al-Kaida auf der arabischen Halbinsel.

    MOSKAU - März 2010: Selbstmordattentäterinnen sprengen sich in
    zwei Zügen der Moskauer U-Bahn in die Luft und reißen wenigstens 40
    Menschen mit in den Tod.
    Bei einem Selbstmordanschlag auf dem
    Flughafen Domodedowo sterben im
    Jänner 2011 mindestens 37 Menschen.

    Hinter beiden Anschlägen steckte Russlands Staatsfeind Nummer eins:
    der islamistische Terrorist Doku Umarow aus Tschetschenien.

    LONDON - Juli 2005: Vier Muslime mit britischem Pass zünden in
    der Londoner U-Bahn und einem Bus Sprengsätze.
    56 Menschen sterben,
    etwa 700 werden verletzt.

    MADRID - März 2004: Bei islamistisch motivierten Bombenanschlägen
    auf Pendlerzüge in Madrid sterben 191 Menschen, rund 1.
    500 werden
    verletzt.

    Brüssel-Anschläge Reaktion auf Abdeslam-Festnahme

    Der Terrorexperte Rolf Tophoven sieht die Anschläge in Brüssel als direkte Reaktion auf die Festnahme des mutmaßlichen Top-Terroristen Salah Abdeslam. Er gehe davon aus, dass das Umfeld Abdeslams zeigen wolle, dass es weiter handlungsfähig und nicht operativ geschwächt sei, sagte Tophoven am Dienstag. Es handle sich um einen "perfekt koordinierten und professionell durchgeführten Anschlag". Das Muster mit mehreren parallelen Zugriffsorten erinnere an die jüngsten Attacken in Paris, zu denen sich die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt hatte.

    Erst am vergangenen Freitag war Abdeslam bei einem Großeinsatz der Polizei in der als Islamistenhochburg bekannten Brüsseler Gemeinde Molenbeek festgenommen worden. Er ist einer der Hauptverdächtigen für die Anschläge in Paris vor vier Monaten mit 130 Todesopfern.

    Menschen hinterlassen Botschaften und Blumen auf dem Platz vor der Börse im Zentrum Brüssels.

    Ein Überblick über die Anschlagsorte in Brüssel. (siehe unten) Bei drei Explosionen seien mindestens 30 Menschen gestorben, sagt ein Mitarbeiter des Krisenstabs: Rund 20 bei dem Anschlag auf die U-Bahn-Station in Maelbeek, etwa zehn am Flughafen. Nach wie vor hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt.
    Der "Islamische Staat" bekennt sich zu den Anschlägen in Brüssel, berichtet "A'maq", eine der Terrormiliz nahestehende Nachrichtenagentur.
    von DiePresse.com bearbeitet von DiePresse.com 3/22/2016 3:23:52 PM

    Szenen des Flughafens Zaventem kurz nach den Anschlägen.

    Flughafen bleibt auch Mittwoch geschlossen

    Der Flughafen in Brüssel wird auch am Mittwoch noch geschlossen bleiben, gab die Flughafenverwaltung bekannt. Eine Reihe öffentlicher Verkehrsmittel nahm am Nachmittag wieder den Betrieb auf, wie das belgische Krisenzentrum mitteilte. Auch zwei U-Bahn-Linien wurden demnach wieder eröffnet, damit die Menschen von der Arbeit nach Hause konnten.
    Sicherheitskräfte entschärfen dritte Bombe am Flughafen

    Außer den zwei Bomben die am Flughafen in Brüssel detonierten und zehn Menschen in den Tod rissen, haben Sicherheitskräfte eine dritte Bombe gefunden und entschärft.
    Juncker: EU lässt sich nicht einschüchtern

    Die Europäische Union will sich von Terrorakten wie jenen in Brüssel nicht einschüchtern lassen. Dies betonte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Montag in einer ersten Stellungnahme. "Diese Ereignisse haben uns getroffen, aber sie machen uns keine Angst", sagte er. Die EU-Kommission setze ihre Arbeit fort, um der Terrorbedrohung zu begegnen.

    "Heute wurde Brüssel getroffen, gestern Paris - aber Europa als Ganzes ist die Zielscheibe", sagte Juncker. Die EU und ihre Institutionen seien "geeint" im Angesicht der Terrorbedrohung. An die Mitarbeiter der EU-Kommission und der anderen EU-Institutionen gerichtet sagte Juncker, es würden alle möglichen Maßnahmen getroffen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.
    Mehr Infos zu den Attentätern auf den Flughafen in Brüssel:

    Belgische Medien haben ein Foto veröffentlicht, auf dem Verdächtige für das Bombenattentat am Airport zu sehen sind.
    Das Bild zeigt drei junge Männer mit dunklen Haaren, die
    Gepäckwagen schieben.


    Zwei der Männer tragen jeweils einen schwarzen Handschuh auf der linken Hand. Sie haben sich möglicherweise in die Luft gesprengt, berichtet RTBF. Mit den Handschuhen könnte sie Zünder verborgen haben. Ein dritter Mann trägt eine weiße Jacke. Er soll sich auf der Flucht befinden.
    von DiePresse.com bearbeitet von Manuel Reinartz 3/22/2016 4:21:17 PM
    Ein Überblick über die Ereignisse

    • Der Islamische Staat bekannte sich zu Terroranschlägen in Brüssel. Das berichtet die dem IS nahestehende Nachrichtenagentur Amaq am Dienstag im Internet. Kämpfer des Islamischen Staates hätten eine Serie von Bombenangriffen mit Sprenggürteln und -sätzen verübt, meldeten die arabischen und englischen Nachrichtenseiten von Amaq. Die Echtheit des Bekenntnisses konnte zunächst nicht überprüft werden.
    • Insgesamt kam es zu drei Explosionen. Zwei Attentäter dürften sich am Flughafen Zaventem in die Luft gesprengt haben. Eine Bombe detonierte in der U-Bahn-Staation Maelbeek im EU-Viertel der belgischen Hauptstadt. Dabei wurden mehr als 30 Menschen getötet, mehr als 200 wurden verletzt.
    • Dienstagnachmittag fand die Polizei eine dritte Bombe am Flughafen. Sie wurde kontrolliert gesprengt. Dies teilte der Gouverneur der Provinz
      Flämisch-Brabant mit.
      "Die dritte Bombe ist nicht explodiert", sagte
      Lodewijk De Witte.
    • Die belgischen Behörden veröffentlichten unterdessen ein Bild einer Überwachungskamera von mutmaßlichen Verdächtigen am Flughafen der Stadt. Auf dem Bild, das am Dienstag von der belgischen Nachrichtenagentur Belga verbreitet wurde, sind drei Männer zu sehen, die Gepäckwagen mit Koffern durch die Abflughalle des Flughafens Zaventem schieben. Zwei von ihnen haben dunkle Haare, der dritte trägt eine Kappe.
    • Eine Reihe öffentlicher Verkehrsmittel nahm am Nachmittag wieder den Betrieb auf, wie das belgische Krisenzentrum mitteilte. Auch zwei U-Bahn-Linien wurden demnach wieder eröffnet, damit die Menschen von der Arbeit nach Hause konnten. Der Flughafen Zaventem ist auch am Mittwoch noch gesperrt. Die Brüsseler Schulen sollten ihren Unterricht am Mittwoch fortsetzen, Kindergärten werden jedoch geschlossen sein.
    Ein Journalist der Radiostation VRT berichtet, dass die belgische Polizei nach mindestens zwei Verdächtigen fahndet. Bei einem handle es sich um einen Mann in weißer Jacke, der auf Überwachungskameras des Flughafens zu sehen ist. Die belgische Staatsanwaltschaft veröffentlichte das Foto Dienstagnachmittag. Der andere Verdächtige sei von der U-Bahn-Station Maelbeek geflohen.

    Der Islamische Staat kündigte "schwarze Tage" an als Vergeltung für die "Aggression" gegen die Terrormiliz. Die Mitteilung wurde auf dem offiziellen Konto des Islamischen Staats beim Kurznachrichtendienst Telegram veröffentlicht.
    Das Bekennerschreiben des Islamischen Staates wurde mittlerweile auf Arabisch und Französisch auf den Social-Media-Kanälen der Terrormiliz verbreitet.

    Darin droht der IS mit "dunkleren Zeiten" für die "Kreuzfahrerstaaten", die gegen den IS vorgingen. Zudem steht in der Nachricht, dass die Ziele in Brüssel "sorgfältig ausgewählt" worden seien; wie viele Kämpfer an den Anschlägen beteiligt gewesen waren, wurde nicht erwähnt.

    Quote
    In Belgien trat vor wenigen Minuten der nationale Sicherheitsrat vor die Presse. Premierminister Michel rief seine Landsleute dazu auf, ihr Leben so normal wie möglich weiterzuführen.


    Der belgische Staatsanwalt Frederic Van Leeuw sagte während der Pressekonferenz zu den Attacken:

    • Es gab zwei Explosionen am Flughafen Zaventem und eine in Brüssel-Maelbeek.
    • Es sei "sehr wahrscheinlich", dass zwei der drei Männer auf den Bildern der Überwachungskamera des Flughafens Selbstmordattentate begangen haben. Der dritte Mann werde nun gezielt von den belgischen Sicherheitskräften gesucht.
    • Der Islamische Staat gebe zwar an, hinter den Anschlägen zu stehen, aber es sei zu früh, Verbindungen zu ziehen - auch nicht zu den Anschlägen von Paris im November.
    • Zeugen werden aktuell befragt. Man sucht auch nach weiteren Zeugen.
    • Kontrollierte Sprengungen wurden am Flughafen von Sicherheitskräften durchgeführt, um verdächtige Gegenstände zu entfernen. Es ist nicht auszuschließen, dass noch mehrere solcher Sicherheitssprengungen durchgeführt werden.
    • Eine bestätigte Zahl der Todesopfer und Verletzten gibt es noch nicht.

    Einer der drei Männer, die am Flughafen Zaventem fotografiert wurden, soll vom Flughafen weggelaufen sein, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Augenzeugen hätten dies bestätigt. Nach ihm wird nun mit einem Foto aus der Sicherheitsaufzeichnung des Flughafens gefahndet.

    Reuters/Belgian Federal Police/Handout


    Auch der belgische König Philippe wandte sich nun an die Nation. "Belgien ist in tiefer Trauer", sagte er in einer kurzen Stellungnahme am Abend. "Wir müssen weiterhin uns selbst vertrauen", sagte der König: "Das ist unsere Stärke."
    Ein neuer verdächtiger Gegenstand sei am Flughafen Zaventem gefunden und "unschädlich" gemacht worden, berichtet die flämische Fernsehstation VTM mit Berufung auf die belgische Polizei.
    Bei den Razzien in der Brüsseler Vorstadt Schaarbeek seien eine IS-Flagge, eine Nagelbombe und "Chemikalien" gefunden worden, berichten mehrere belgische Zeitungen und Rundfunkstationen. Die Hausdurchsuchungen in der Gegend haben den ganzen Nachmittag gedauert. Die Nachricht wurde mittlerweile von der Staatsanwaltschaft bestätigt.

    Der Premierminister Charles Michel hatte zuvor gesagt, dass die Polizei in ganz Belgien Hausdurchsuchungen durchführe.
    Auch Amsterdam rückt in den Fokus: Bei einer versuchten Festnahme am Hauptbahnhof der niederländischen Hauptstadt wurden Warnschüsse von der Polizei abgegeben. Verletzt worden sei niemand. Drei Personen wurden verhaftet.
    Der Pariser Eiffelturm erstrahlt heute Abend in den belgischen Nationalfarben - als Zeichen der Solidarität und Verbundenheit.

    Reuters


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