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Chat mit Heinz-Christian Strache

  • Heinz-Christian Strache ist soeben bei uns im Haus eingetroffen. Der Chat startet in Kürze.
  • Wir begrüßen Heinz -Christian Strache und bedanken uns, dass er sich Zeit für die Fragen der "Presse"-User nimmt. Der Chat kann beginnen.
  • Ein herzliches Grüß Gott allen Chatteilnehmern!
  • Sehr geehrter Herr Strache!
    Angenommen sie werden Wiener BM, werden sie dann 2018 als Bürgermeister zurücktreten und als Kanzler kandidieren?
  • Mein Ziel ist es, Wiener Bürgermeister zu werden. Und dies wird nur gelingen, wenn die FPÖ zur stärksten Kraft wird und Rot-Grün keine Mehrheit mehr hat. Ich will in Wien ein Modell für Österreich sicherstellen, worüber dann bei kommenden Nationalratswahlen die Wähler entscheiden können, ob sie dies auch in ganz Österreich haben wollen.
  • Herr Strache, sollten sie Bgm von Wien werden, wer kandidiert dann als Spitzenkandidat bei der Nationalratswahl?
  • Dies ist noch eine völlig offene Frage und wird zur gegebener Zeit in den demokratischen Gremien zu beschließen sein.
  • Herr Strache, Sie plakatieren in Wien "Wir grenzen niemanden aus". Wenn Sie aber gleichzeitig skandieren Arbeitsplätze nur für ÖsterreicherInnen, frage ich mich wie das zusammen passt? Für mich ist das gelebte Ausgrenzung von Menschen ohne österr. Staatsbürgerschaft.
  • Heinz-Christian Strache im Chat (mit "Presse"-Redakteurin Hellin Sapinski)

  • Wir grenzen niemanden aus. Schon gar nicht die eigene Bevölkerung, der wir als politische Verantwortungsträger verpflichtet sind. Wir haben zur Zeit eine Rekordarbeitslosigkeit mit über 330.000 Arbeitslosen, wenn man jene in den AMS-Schulungen, jene, die nach der Schule noch nicht gearbeitet haben, jene Arbeitslosen, die im Krankenstand sind und Frühpensionistn hinzurechnet, dann haben wir 500.000 Menschen ohne Arbeit. Und eine Verantwortung für diese Staatsbürger. Deshalb fordern wir die sektorale Schließung des Arbeitsmarktes, um die Arbeitslosigkeit zu reduzieren und das ist keine gänzliche Schließung des Arbeitsmarktes. Aber wir sind unseren Staatsbürgern und den bereits gut integrierten Zuwanderern in Österreich verpflichtet.
    von Heinz-Christian Strache bearbeitet von DiePresse.com 9/30/2015 11:05:39 AM
  • Sehr geehrter Herr Strache,
    im Wien Wahlkampf wird wie auch in OÖ das Asylthema das dominierende sein, und das katastrophale Versagen der Regierung spielt ihnen natürlich in die Hände. Aber warum soll das ein Grund sein sie als Wiener Bürgermeister zu wählen, das is doch Bundesangelegenheit und keine Landessache.
  • Das Asylthema ist ein Thema von vielen, wo der Faymann-Häupl-Kurs kläglich gescheitert ist. Wir haben Höchststeuer- und Gebührenbelastungen, Rekordarbeitslosigkeit (in Wien 150.000 Mindestsicherungsbezieher), eine Rekordarmutsentwicklung, erleben das bei Pensionisten, Pflegebedürftigen, unseren Familien, bei unseren Kindern in den Schulen permanent gespart wird und man nicht bereit ist, gegenzusteuern. Auch im Sicherheitsbereich wird permanent Personal gespart, werden Wachzimmer zu gesperrt. Und nunmehr erleben wir das völlige Scheitern im Rahmen einer modernen Völkerwanderung, wo täglich 7000 bis 14.000 illegal nach Österreich einreisen, es keine Passkontrollen, keine Registrierung, keine Gesundheitsuntersuchung und bis heute keinen Grenzschutz und Grenzsicherung gibt. Diese Fehlentwicklungen wollen nur wir korrigieren und ich wäre ein konsequenter Landeshauptmann, wenn es um die Interessen der eigenen Bevölkerung geht.
    von Heinz-Christian Strache bearbeitet von DiePresse.com 9/30/2015 11:10:08 AM
  • Herr Strache, ich bin 19 Jahre alt, bin in Litauen geboren und lebe seit 2000 in Österreich. Meine Mutter ist Professorin an der Montanuni. Was sind ihre Pläne für Zuwanderer aus dem Osten? Sind sie der Meinung, dass meine Mutter ihren Job aufgeben sollte wenn ein Österreicher sich dafür bewirbt? (Da wir ja laut ihnen den Österreichern die Arbeit wegnehmen)
  • Nein, es gibt eine geregelte und geordnete Zuwanderung (Rotweißrot-Karte) und innerhalb der EU gibt es die Niederlassungsfreiheit. Wir haben viele Menschen, die zu uns zugewandert sind, welche fleißig arbeiten, Steuern zahlen, die Staatssprache Deutsch erlernen, sich vorbildlich integrieren, sich an die Gesetze halten und sich auch zu ihrer neuen Heimat Österreich bekennen. Hier habe ich und kein vernüftiger Österreicher ein Problem damit. Was wir jedoch nicht wollen, ist die zweite Seite der Medaille: Menschen, die zu uns kommen, welche sich nicht integrieren, nicht die deutsche Sprache erlernen wollen, nicht bereit sind zu arbeiten und unserem Sozialsystem auf der Tasche liegen und am Ende vielleicht sogar straffällig werden, oder sich als radikale Islamisten betätigen. Diese zweite Seite wollen wir in Österreich nicht.
  • Herr Strache, sie pochen immer wieder auf die Grenzkontrollen. Wie sollen Grenzkontrollen aussehen, wenn jeder bei der Kontrolle ja ebenso Asyl beantragen kann bzw. wollen Sie alle Menschen, die illegal ins Land einreisen, wieder nach Ungarn, wo ja die meisten Menschen herkommen, zurückschicken. Was verstehen Sie unter "Dichte Grenzen"? Was wollen Sie mit den Menschen tun, die bereits in Österreich leben und keine österreichische Staatsbürger sind?
    Danke für Ihre Antwort!
  • Heinz-Christian Strache im "Presse"-Chat

  • Erstens: Respekt für Präsident Orban, der vorzeigt, wie man seine staatlichen Grenzen im Sinne der Gesetze kontrolliert, schützt und sichert. Wir erleben zur Zeit eine Völkerwanderung, wo laut Behörden nur ein geringer Teil der Menschen, die sich auf den Weg nach Europa machen, aus Syrien stammen und im Sinne der Genfer Konvention unseren vollen Schutz und Sicherheit verdienen. Die überwiegende Mehrheit der Menschen, welche nach Europa strömt, sind laut Behörden Wirtschaftsflüchtlinge und es gibt kein Menschenrecht auf Wohlstandszuwanderung. Übrigens: 80 Prozent all jener, die nach Österreich und Deutschland kommen, kommen aus über 100 Ländern und sind in der Regel junge Männer. Ich würde niemals meine Frau und meine Kinder schutzlos zurücklassen. Es ist ein Skandal, dass bis heute keine Passkontrollen und keine Registrierungen stattfinden und wir nicht einmal wissen, ob 60.000, 80.000 oder 120.000 Menschen in Österreich illegal eingereist sind. Denn es wird das Dublin-Gesetz und die Fremdenpolizeigesetze tagtäglich gebrochen und es findet Amtsmissbrauch statt. Dies ist eine unverantwortliche und gemeingefährliche Situation, wo sofort die Einhaltung der Gesetze sicherzustellen ist. Jemand, der vorgibt ein Flüchtling im Sinne der Genfer Konvention zu sein, hat im ersten sicheren Land, in das er kommt das Recht einen Asylantrag zu stellen. Er hat nicht das Recht, durch weitere sichere Länder zu reisen und sich seine Wunschdestination auszusuchen. Es gibt daher für jene, welche durch unzählige sichere Staaten Europas gereist sind, um nach Österreich zu kommen, hier kein Recht auf einen Asylantrag, sondern diese müssten in das jeweilige sichere Drittland zurückgebracht werden, aus dem sie gekommen sind. Deutschland überlegt, in den nächsten Tagen seine Grenzen völlig dicht zu machen und keine Menschen, die aus Österreich kommen, mehr aufzunehmen. Dadurch, dass Faymann und die Regierung seit Monaten mittels Management bei Chaos gehandelt hat, wird sich die Situation weiter zuspitzen. Es ist daher notwendig, unserer monatelangen Forderung von Grenzsicherungen nachzukommen. Im Übrigen wurde heute ein rot-schwarzes Geheimpapier veröffentlicht, welches bereits jetzt mit Kosten in den kommenden vier Jahren mit bis zu 12,3 Milliarden Euro rechnet. Von den weiteren Spätfolgen dieses Regierungsscheiterns gar nicht zu sprechen.
    von Heinz-Christian Strache bearbeitet von DiePresse.com 9/30/2015 11:24:53 AM
  • Was wollen Sie tun um die Mietpreise in Wien zu senken?
  • Heinz-Christian Strache im "Presse"-Chat

  • Endlich wieder soziale Wiener Gemeindewohnungen - bis zu 15.000 pro Jahr - bauen. Seit Jahren werden unter Rot-Grün kaum mehr welche neu gebaut. Diese Wohnungen müssen leistbar sein. Und nur durch die Schaffung neuer sozialer Gemeindewohnungen kann der Mietpreisdruck im privaten Sektor auch halbwegs korrigiert werden. Die Stadt Wien wächst um 20.000 bis 30.000 Menschen im Jahr. Interessanterweise wachsen die Steuereinnahmen aber nicht. Dies zeigt, dass es eine Zuwanderung in das Sozialsystem, statt in den Arbeitsmarkt gibt, was sich auch bei den 150.000 Mindessicherungsbeziehern widerspiegelt, wo 53 Prozent einen Migrationshintergrund haben.
    von Heinz-Christian Strache bearbeitet von DiePresse.com 9/30/2015 11:28:21 AM
  • Wie finden Sie das 365€-Ticket für die Öffis in Wien?
  • 100 Euro wurden versprochen und daraus sind 365 Euro geworden. Die Einzelfahrscheine wurden kräftig verteuert. Ich würde für Pensionisten mit Mindestpensionen und für Lehrlinge in Zukunft die Freifahrt sicherstellen.
  • Wie wollen sie 15000 Gemeindewohnungen finanzieren?
  • Grundsätzlich braucht es in Wien sofort einen Kassasturz, wo die ganzen Milliardenleichen von Rot-Grün aufgedeckt werden und abgestellt werden. Ein Drittel des Wiener Jahresbudgets fließt ausschließlich in parteinahe Vereine -. was ich abstellen würde. Ich würde auch nicht das Familiensilber verkaufen, wie unter der SPÖ, das Schienen- und Kanalnetz, welches dann teuer zurückgeleast wurde. Ein Ende mit den unverantwortlichen Franken-Spekulationen und -Verlusten. Keine Baumilliardengräber wie das Krankenhaus Nord. Die Firmengeflechte von SPÖ-nahen Firmen in Wien, welche öffentliche Aufträge erhalten und mit offensichtlich überteuerten Rechnungen operieren, abstellen. Der U-Bahn-Kilometer, der bei uns 40 Prozent mehr als in München kostet ist sicher auch effizienter zu gestalten. Und natürlich gibt es auch bisher ein Wohnbaubudget, wo die richtigen Prioritäten zu setzen sind.
    von Heinz-Christian Strache bearbeitet von DiePresse.com 9/30/2015 11:34:03 AM
  • Was würde die FPÖ, wenn Sie Bürgermeister der Stadt Wien wären, bei den Grünflächen und Radwegen machen? Weiter ausbauen, so belassen wie es ist, oder reduzieren?
  • Heinz-Christian Strache im "Presse"-Chat

  • Die Grünflächen sind in Wien zu schützen. Hier werden unter Rot-Grün unverantwortlich in Grinzing, in Steinhof etc viele Grünflächen zubetoniert. Ich garantiere auch als Wiener Bürgermeister den Schutz der Wiener Innenstadt und des UNESCO-Weltkulturerbes und Canaletto-Blicks und ein Hochhausverbot innerhalb des Gürtels. Und den Ausbau von Radwegen, des öffentlichen Verkehrs, jedoch im Sinne eines Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer. Das Radfahren gegen die Einbahn und in Fußgängerzonen wird es bei mir nicht geben. Die Schikanen gegen die Wiener Autofahrer werde ich beenden, indem die Pflanzerei des grünen Rasens am Ring und anderer Spaßdemos dort vor Ort nicht mehr genehmigt werden, da dies Stau, Abgasbelastung und einen immensen Wirtschaftsschaden verursacht.
    von Heinz-Christian Strache bearbeitet von DiePresse.com 9/30/2015 11:38:24 AM
  • Ich bin ein absoluter Gegner der MaHü neu. Ihre Ankündigung, Sie würden als Bürgermeister für den Rückbau sorgen, hat mich dennoch etwas grübelnd hinterlassen... Bei allem Respekt, es erscheint wenig sinnvoll, etwas, das nun einmal (leider) schon gebaut ist, dann wieder - natürlich mit hohen Kosten verbunden - abzureißen. Wie stehen Sie zu der Aussage?
  • Diese Aussage habe ich nicht getätigt. Ich habe jedoch zugesagt und versprochen, eine verfassungskonforme Wien-weite verbindliche Volksbefragung umzusetzen, wo die Bürger entscheiden sollen, wie die Mariahilfer Straße in Zukunft gestaltet werden soll. Es gibt viele Optimierungsmöglichkeiten und es war ein Skandal unter Rot-Grün, hier eine private Abstimmung der Bezirksbewohner durchgenommen zu haben, die auch nicht fälschungssicher war. Und wo die Bezirksunternehmer, aber auch die restliche Wiener Bevölkerung ausgeschlossen wurde. Wo alle Wiener Steuerzahler für diese 35 Millionen Euro an Kosten aufzukommen hatten. Nunmehr plant Rot-Grün auch ohne verfassungskonforme Abstimmung weitere Einkaufsstraßen wie die Landstraßer Hauptstraße, die Wiedener Hauptstraße etc zu Fußgänger- und Begegnungszonen umzugestalten. Solche Entwicklungen lehne ich ab.
  • Würde es Veranstaltungen wie den Life Ball unter einem Bürgermeister Strache noch geben?
  • Ja, selbstverständlich. Das ist eine Veranstaltung, die einen großen Werbewert in alle Welt hinausträgt und ich stehe für eine offene Weltstadt für alle Bürger Wiens. Jedoch wird man da oder dort die Subventionen auch zu hinterfragen haben. Ich grenze keine Wählergruppe gleich welcher Partei in Wien als Bürgermeister aus. Das ist mein Demokratieverständnis.
  • Hr. Strache, werden sie das Wiener Wahlrecht ändern, um eine Mehrheit durch eine Minderheit zu verhindern?
  • Ja, dieses Versprechen und einen diesbezüglichen Notariatsakt haben wir vor fünf Jahren sichergestellt und die Umsetzung für ein demokratisches Wahlrecht wurde von Rot-Grün jahrelang verhindert. Wir würden ein demokratisches Wahlrecht sicherstellen.
    von Heinz-Christian Strache bearbeitet von DiePresse.com 9/30/2015 11:45:51 AM
  • Guten Tag Herr Strache, ist eine Koalitionsvariante mit ÖVP und Grünen für Sie denkbar?
  • Strache im "Presse"-Chat

  • Für mich ist grundsätzlich niemand auszuschließen, da ich Demokrat bin und die Wähler und deren Entscheidung zu respektieren ist. Jedoch schließen andere Parteien jedwede Zusammenarbeit mit mir und der FPÖ kategorisch aus, wie zum Beispiel SPÖ, Grüne und Neos. Dies belegt, dass man mit diesen Parteien keine Erneuerung für Wien schaffen kann, sondern ausschließlich mit der FPÖ, wenn diese zur stärksten Kraft wird, die verkrusteten Strukturen aufbrechen kann.
  • Da in Wien die ÖVP die wahrscheinlich einzige Partei ist, die mit Ihnen koalieren würde - glauben sie schaffen sie gemeinsam über 50%?
  • Dies ist sehr unwahrscheinlich, da die ÖVP in Wien kaum existent ist. Da müsste die FPÖ schon ein politisches Wunder mit über 40 Prozent zustande bringen.
  • Welchen SPÖ-Bürgermeister der Zweiten Republik schätzen Sie?
  • Vor genau über 70 Jahren wurden von den Sowjets ohne demokratische Wahl Bürgermeister Körner in Wien eingesetzt. Dieser wurde dann im November 1945 bei den ersten demokratischen Wahlen nach dem Krieg gewählt und seine Verdienste in Wien schätze ich sehr. Jedoch habe ich auch durchaus positive Erinnerungen an Leopold Gratz und Helmut Zilk, denn diese hatten wirklich noch ein Gespür für die Menschen in Wien und haben sich auch bei den Menschen bewegt.
  • Sehr geehrter Strache!
    Sie posten auf Facebook immer wieder diverse Videos, Artikel und dergleichen, deren Quelle sie - anscheinend - nicht genauer überpruft haben und sich hinterher schon des öfteren als falsch herausgestellt haben. Eine Richtigstellung ihrerseits ist mir noch nie zu Augen gekommen. Wie verantworten sie als Politiker und oeffentliche Person ein solches vages umgehen mit Information bzw. Desinformation? Ist es nicht wichtig, dass man den Burgern eine faire Chance gibt, sich eine sachliche Meinung zu wichtigen Themen zu bilden, ohne, dass man solche Posts doppelt checken muss?
  • Das Facebook ist ein schnelllebiges Medium, wo viele interessante Videos, Artikel, Meinungen, auch Satire von mir geteilt wird. Und jeder Bürger sich seine freie Meinung abseits der Zensur bilden kann. Wenn da oder dort ein Fehler passiert ist, habe ich diesen selbstverständlich korrigiert und Fehler sind bekanntlicherweise menschlich. Auf meiner Seite erfährt man viele Wahrheiten, welche in der veröffentlichten Meinung oder auch von meinen politischen Mitbewerbern bewusst verschwiegen werden. Dies ist auch offensichtlich der Grund, dass bereits über 260.000 User auf meiner Seite sind und ich über 10 Millionen Menschen pro Woche erreiche.
  • Nachgefragt: Wird es in solchen Fällen, bei denen sich eine Geschichte im Nachhinein als falsch herausstellt, künftig eine Richtigstellung geben?
  • Richtigstellungen habe ich immer gemacht bzw. immer Korrekturen und Bereinigungen vorgenommen - außer, es gab keinen Grund dafür.
  • Sie verwenden sehr oft auf eine despektierliche Art den Begriff "Gutmensch", manchmal in Kombination mit "Linkslink". Ich wollte gerne wissen, was denn das ist, ein Gutmensch und was an diesem Begriff denn außerdem schlecht, naiv oder sonst irgendwie negativ sein soll?
  • Wir erleben heute, dass manche zeitgeistigen Menschen, welche so gerne den Begriff Toleranz und moralische Überlegenheit verwenden, über anders denkende Demokraten herziehen, sich völlig intolerant diesen gegenüber verhalten, teilweise auch diese primitiv beschimpfen und nur ihre Meinung gelten lassen wollen. Diese Menschen definieren sich offenbar selbst als die Guten und daher entstand auch der Begriff "Gutmensch". Viele, die meinen, etwas Gutes zu tun, erwirken oftmals das Gegenteil.
  • Herr Strache, gibt es etwas in den letzten Jahren was Sie bereuen gesagt oder getan zu haben?
  • Grundsätzlich glaube ich, dass alle Erlebnisse im Guten und im Schlechten einen prägen. Wichtig ist es auch, Erfahrungen zu sammeln, um sich auch weiterzuentwickeln. Ich denke, alle unsere Erlebnisse machen uns zu reiferen und bewussteren Menschen. Aber natürlich hätte ich mir den einen oder anderen Fehler ersparen können. Aber wie gesagt, Fehler sind menschlich und wir können jeden Tag unsere Fehler korrigieren und auch jeden Tag dankbar sein für die Möglichkeiten, unser Leben selbstbestimmt zu gestalten und zu verbessern.
  • Damit sind wir auch schon wieder am Ende. Wir bedanken uns bei Heinz-Christian Strache für die Teilnahme am Chat und für die vielen interessanten Fragen der Userinnen und User. Leider konnten wir nicht alle behandeln.
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